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Das SpaceAssault-Universum

Das SpaceAssault-Universum wird von 4 unterschiedlichen Spezies besiedelt. Da gibt es die Assamérer, menschenähnliche Wesen und eifrige, ehrgeizige Arbeiter. Ihre Minen werfen mehr Rohstoffe ab als die aller anderen Völker. Die Stärke der Sciencer liegt in der Wissenschaft. Die hochrangigsten Experten auf dem Gebiet der Wissenschaft sind Sciencer. Damit sind sie in Sachen Forschung allen anderen immer einen Schritt voraus. Die kriegerischen Bloodancer haben ihre Fähigkeiten auf die Ausbildung von Soldaten und die Taktiken im Kampf von Kriegsschiffen fokussiert. Doch alle diese 3 Völker leiden unter der Knechtschaft der Xrasaccs, echsenähnliche Kreaturen die den anderen Völkern in allen Bereichen weit überlegen sind. Eine wahre Elite, von unglaublicher Boshaftigkeit, die einst, von einer weit entfernten Galaxie kommend, wie Heuschrecken über das SpaceAssault-Universum hergefallen sind. Ihre physischen Eigenschaften haben sie im Laufe der Zeit durch Auswahl der besten Gene auf ein unvorstellbares Mass verbessert. Seit Jahrhunderten beuten die Xrasaccs nun schon alle anderen Völker aus, halten ihre Planeten besetzt, versklaven die Bewohner. Selbst die Bloodancer, die alles andere als friedliche Zeitgenossen sind, mussten sich nach einem 30 Jahre dauernden Krieg geschlagen geben. Natürlich hat sich über die unzähligen Jahre hinweg im Untergrund ein Widerstand gebildet, der von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr stärker wurde und in einem letzten Aufbegehren gegen die Unterdrückung sich der alles entscheidenden Schlacht gestellt hat.


Das Ende der Tyrannei?

Als das Raumshuttle die Atmosphäre des Planeten Shordanika verlies, bot sich dem Flottenadmiral Zarkon Smelles ein atemberaubendes Schauspiel dar. Im Orbit fand die größte Flottenansammlung statt, die es je im Universum gegeben hatte. Unzählige Schiffe unterschiedlicher Bauart und Größe gab es zu bestaunen. Da waren die kleinen, wendigen Jäger der Bloodancer, die schweren, großen und hoch entwickelten Schlachtschiffe der Sciencer und die leicht bewaffneten Handelsschiffe der Assamérer. Doch alle hatten eine Sache gemein, sie waren kampfbereit, kampfbereit das tyrannische Volk der Xrasaccs ein für alle mal zu besiegen und die seit Jahrhunderten andauernde Unterdrückung ein für alle mal zu beenden. Das Raumshuttle näherte sich dem mit Abstand größtem Schiff der Flotte, der S.C.C. SpaceAssault. Die SpaceAssault hatte gewaltige Ausmaße, sie war nicht nur das Flagschiff der Rebellenflotte sondern auch eine technische Meisterleistung, die die Sciencer vollbracht hatten. Das Shuttle steuerte auf die Öffnung des riesigen Hangars zu und setze zum Landeanflug an. Langsam schwebte es in den Hangar ein, vorbei an den Geschütztürmen, die um die Einflugsöffnung herum angebracht waren, um feindliche Jäger abzuhalten. Das Shuttle setzte weich auf und die Cockpittür öffnete sich. Als Zarkon Smelles das Shuttle verlies erwartete ihn bereits ein kleines Empfangskomitee mit Vertretern aus allen 3 Völkern. Das erste Mal in der Geschichte des Universums hatten sich 3 der 4 Völker gegen eins vereinigt. Aber die Xrasaccs hatten es verdient, ihre Schreckensherrschaft sollte nun ein Ende nehmen. Doch der Gegner war nicht zu unterschätzen, durch die Jahrhunderte der Ausbeute hatten sich auf den von Xrasaccs besetzten Kolonien Unsummen von Rohstoffen gehortet und die Xrasaccs verfügten über unvorstellbare Massen an Kriegsschiffen, ihre ganze Zivilisation war ja auf nichts anderes ausgelegt als auf Krieg und Unterdrückung. Zarkon Smelles begrüßte die Delegation und erkundigte sich nach dem aktuellen Stand der Dinge. Lord Scian von dem Volk der Sciencer informierte den Flottenadmiral über die ersten Späherberichte, bald würde es soweit sein, die feindliche Flotte rückt auf Shordanika vor, die Stunde der Entscheidung rückte näher.

Zarkon Smelles stand auf der Kommandobrücke der S.C.C. SpaceAssault und beobachtete durch die großen gepanzerten Scheiben der Brücke die immer noch ununterbrochen neu eintreffenden Raumschiffe. Die Rebellenflotte wuchs stündlich an. "Dieses mal können wir es wirklich schaffen.", murmelte er leise vor sich hin, als sich ihm einer der Jungen Brückenoffiziere näherte. "Herr Flottenadmiral", machte dieser auf sich aufmerksam, Smelles drehte sich zu ihm um, und nickte mit dem Kopf um seine Aufmerksamkeit zu signalisieren. "Wir haben Berichte von ersten Feindkontakten, unsere Patrouillen sind auf Jäger der feindlichen Vorhut gestossen, es gibt geringe Verluste. Nach einem kurzen Gefecht haben sich die feindlichen Jäger jedoch wieder zurückgezogen. Allerdings bedeutet dies das die feindliche Flotte schon sehr nahe ist.", berichtete der Offizier, Smelles überlegte kurz, "Versetzen sie die Flotte in Alarmbereitschaft, alle Schiffe sollen sich kampfbereit machen", wies er den Offizier an, der sich daraufhin salutierend verabschiedete und zum Kommunikationsbereich begab, um die Befehle weiterzugeben.

Im Hangar der S.C.C. SpaceAssault herrschte unterdessen geschäftiges Treiben. Jäger wurden aufgetankt und bewaffnet, unzähliges Bodenpersonal huschte zwischen den Schiffen umher. Piloten standen in kleinen Grüppchen zusammen und erhielten von ihren WingLeadern letzte Anweisungen als die Alarmsirenen ertönten und überall im Hangar rote Blinklichter aufflackerten. "Es ist soweit, besetzt eure Jäger und macht euch startklar", wies WingLeader Weslay Raims seine Staffel an, als er sich kurz darauf selbst zu seinem Jäger begab. Von allen Schlachtschiffen starteten nun die Abfangjäger, erst vereinzelt und dann ununterbrochen, wie Perlen auf einer Kette sah es aus als immer mehr und mehr Jäger die großen Trägerschiffe verließen und ihre Stellung zwischen den Schlachtschiffen und Kreuzern einnahmen. Als Weslay Raims auf seinen Raumscanner schaute erblickte er nicht wie sonst gewohnt einzelne rote Punkte, die auf feindliche Schiffe hinwiesen, sondern die ganze Anzeige begann sich von oben herab rot zu färben. Da flog eine gewaltige Ansammlung von Schiffen auf sie zu. Raims schaute auf und prüfte ob er die anfliegenden Schiffe bereits mit bloßem Auge erkennen konnte. Er starrte in das tiefe schwarz der Galaxie, konnte jedoch noch nichts entdecken.

"Flottenadmiral Smelles, es ist soweit, die feindliche Flotte wird in wenigen Minuten eintreffen. Die Xrasaccs waren noch nie bedacht oder zurückhaltend. Wie wir es erwartet haben, sie greifen sofort an". "Nun gut", antwortete Smelles, "desto früher haben wir die Entscheidung, geben Sie an alle Feuerleitstellen und Jägerstaffeln Angriff nach eigenem Ermessen und wünschen sie allen viel Glück, sie werden es brauchen. Wir werden es alle brauchen."

Raims konnte sie nun sehen. Die ersten feindlichen Jäger tauchten aus dem schwarz auf, ihre Umrisse wurden immer deutlicher und nicht nur das, es wurden immer mehr und mehr Jäger sichtbar. Das schwarz der Galaxie verfärbte sich langsam silbriggrau und das Sonnenlicht reflektierte in den unzähligen Rümpfen der feindliche Jäger. Es waren tausende und aber tausende, die auf sie zuflogen. „FleetCommander an WingLeader Jägerstaffel 32" ertönte es aus dem Intercom und Raims antwortete sofort mit "Hier WingLeader Jägerstaffel 32". "Sie haben Erlaubnis zum Angriff nach eigenem Ermessen! Viel Glück!" beendete der FleetCommander die Kommunikation. Jetzt geht es los, dachte sich Raims und informierte seine Staffel.

Eine gewaltige Front der Xrasaccs näherte sich unaufhaltsam der Rebellenflotte. Die Geschütze und Abwehrtürme der Rebellenkreuzer eröffneten das Feuer, die Jäger hielten noch ihre Stellung. Die ersten Xrasaccs Jäger die etwas voraus flogen, kamen in Reichweite des Abwehrfeuers und verglühten als kleine Feuerbälle. Doch nun kam die Hauptwelle und die Abwehrtürme und Geschütze hatten keine Chance mehr der anfliegenden Masse standzuhalten und so durchflogen die feindlichen Jäger das Abwehrfeuer und trafen mit voller Wucht auf die rebellischen Schlachtschiffe, Kreuzer und Jäger. Ein erbitterter Kampf entbrannte. Einige Kreuzer von mittlerer Größe explodierten, alleine deswegen weil mehrere Jäger, die aufgrund der Masse an Schiffen keinen Platz mehr zum manövrieren hatten, an ihrer Hülle zerschellten. Ein Abfangjäger der Rebellen kollidierte mit einem der xraczayanischen Schiffe, durch die Explosion und die herumfliegenden Trümmerteile wurden 3 weitere Jäger der xraczayanischen Flotte mit in den Tod gerissen. Einer der Jäger explodierte nicht sofort sondern kam ins trudeln und stürzte auf ein Schlachtschiff der Bloodancer namens Blutrausch. Ein Flammenmeer überzog danach das Schiff und etliche Soldaten und Besatzungsmitglieder fanden den Tod. Doch die Rebellen schlugen sich tapfer, ein feindlicher Jäger nach dem anderen wurde abgeschossen.

Auf der Kommandobrücke der S.C.C. SpaceAssault herrschte nahezu panikartige Stimmung, Schadensberichte wurden weitergereicht, ein Xrasaccs Jäger durchbrach scheinbar das Feuer der Geschütztürme und stürzte in den Haupthangar. „Sir!“, wendete sich einer der Offiziere an den Flottenadmiral Smelles, „Es sieht nicht schlecht aus, langsam scheinen unsere Schiffe die Oberhand zu gewinnen“. Smelles blickte nach wie vor auf den Interfacebildschirm der Brücke nach draußen und beobachtete die Schlacht. „Gut. Sehr gut, aber was ist mit den Kreuzern und Schlachtschiffen der Xrasaccs? Immer noch nichts in Sicht?“, er sprach den Satz noch nicht ganz zu Ende als der Offizier, der ihm gerade den Status mitgeteilt hatte, ein erschrockenes „Sehen sie nur, da … „, hervorstammelte. Sämtliches Personal auf der Kommandobrücke hielt kurz inne und blickte nach draußen. Es war ein atemberaubendes und bedrohliches Schauspiel, das sich ihnen darbot. Vor ihren Augen enttarnte sich die komplette Flotte der Xrasaccs. Es war also wahr. Die Gegner verfügten über eine Tarnmöglichkeit mit der sich auch große Schlachtschiffe, sowohl für den Raumscanner als auch für das bloße Auge, unsichtbar machen ließen.

Hatte die Rebellenflotte schon mit der Übermacht der Jäger zu kämpfen, so schien sie das Schlachtenglück jetzt gänzlichst zu verlassen. Der Übermacht der gegnerischen Schlachtschiffe hatten sie einfach nichts entgegenzusetzen.

Lord Scian betrat die Brücke. „Gute Nachrichten, dank unserer Waffenexperten und Wissenschaftler an Bord können wir nun unserer neuestes Waffensystem, einen Subraumzersetzer, einsetzen. Allerdings dürften wir bei der benötigten Energiemenge gerade mal eine Salve abfeuern können und das auch nur wenn wir unsere Schilde auf 50% reduzieren“. Smelles schaute auf und richtete seinen Blick auf Scian. „Dann sollten wir das Feuer auf das Flagschiff der Xrasaccs konzentrieren, wir haben nur diese eine Chance, ich hoffe ihre Waffe ist wirkungsvoll genug die Schilde zu durchdringen.“ Sie waren sich einig, vielleicht konnten sie so die Schlacht zu ihren Gunsten wenden. Lord Scian gab die notwendigen Befehle, die Schilde wurden auf 50% reduziert und die Energie auf das neue Waffensystem umgeleitet. Als genügend Energie auf den Subraumzersetzer übertragen war, gab Lord Scian ohne weitere Verzögerung den Feuerbefehl. Die Beleuchtung, die die Kommandobrücke in ein bläuliches Licht tauchte, begann kurz zu flackern als das mächtige Geschütz abgefeuert wurde. Ein konzentrierter, bläulicher Strahl schoss auf das feindliche Flagschiff zu und durchdrang die Schilde als wären diese nicht vorhanden. Als er auf die Außenhülle auftraf, riss er ein gewaltiges Loch hinein. Riesige Flammen und Explosionen schossen aus der Öffnung empor. Die Schilde des Flagschiffs brachen zusammen und alle Rebellenschiffe in der Nähe erhielten den Befehl, ihr Feuer auf das angeschlagene Schiff des Gegners zu konzentrieren. Nach einem zehnminütigen intensiven Angriff zerbarst das Schiff endgültig und brach in mehrere große und viele kleine Trümmerteile auseinander.

Die Zerstörung ihres Flagschiffes löste bei den Xrasaccs sichtbare Verwirrung aus und das Ruder ging nun wieder an die Rebellenschiffe über, die jetzt, neu motiviert, wieder eine Chance sahen. Ein Kreuzer nach dem anderen ging im unerbitterlichen Feuer der Rebellen unter. „Sehen sie, die ersten Kreuzer drehen bei, sie ziehen sich zurück“, schrie Scian erfreut auf. Sie hatten es tatsächlich geschafft, sie hatten die feindliche Flotte in die Knie gezwungen. „Es dürfen so wenig wie möglich entkommen, wir dürfen ihnen keine Möglichkeit geben sich neu zu sammeln, auch wir haben herbe Verluste. Eine zweite geordnete Konfrontation würden wir nicht überstehen!“, befahl der FlottenAdmiral Smelles. Wie befohlen, setzten die Jäger und Kreuzer den fliehenden Schiffen nach und konnten noch einige vernichten, bevor es ihnen gelang sich in den Hyperraum zu retten. Einem Viertel der feindlichen Flotte gelang es sich zurückzuziehen, in eine weit entfernte Galaxie von der sie vor Jahrhunderten einst gekommen waren.

Die Rebellen hatten es geschafft, die Xrasaccs waren geschlagen, die Ketten der Knechtschaft gesprengt, die Unterdrücker vertrieben, aber war dies wirklich das Ende. Nein. Die Xrasaccs werden eines Tages zurückkehren, stärker und unbezwingbarer als je zuvor, seien Sie gerüstet, bei der nächsten Konfrontation ist es auch an Ihnen den Tyrannen Widerstand zu leisten!